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"Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch"Sonntag, 15.05.2011

Quelle-Steinhagen. Der erste Jugendgottesdienst für die in diesem Jahr konfirmierten Jugendlichen fand am Sonntag in der Gemeinde Quelle-Steinhagen statt. Eingeladen in den Kreis der Jugend waren außerdem die Konfirmanden des Jahres 2012 sowie die Eltern beider Gruppen. Bischof Peter Johanning hielt den Gottesdienst und stellte ihn unter das Bibelwort aus Jakobus 4,8: „Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.“


Zu Beginn des Gottesdienstes hieß der Bischof die Jugendlichen ganz individuell willkommen. Zunächst begrüßte er die Konfirmanden dieses Jahres, die sich sicherlich sehr auf diesen Gottesdienst gefreut hätten. Für die Konfirmanden des nächsten Jahres sei dieser Gottesdienst eine Schnupperstunde im Kreis der Jugendlichen.
Auch die älteren jugendlichen Glaubensgeschwister wurden begrüßt. Einige von ihnen seien vielleicht schon längere Zeit nicht mehr in einem Jugendgottesdienst gewesen. Weiterhin nannte der Bischof in seiner Begrüßung die nicht neuapostolischen Gottesdienstteilnehmer: „Fühlt euch wohl im Hause Gottes. Ihr seid unsere Brüder und Schwestern im Glauben.“
Nicht alle Jugendlichen kämen zu jedem Jugendgottesdienst und damit in die Nähe Gottes. In diesem Zusammenhang erinnerte der Bischof an das Gleichnis des verlorenen Sohnes. Dieser habe sich aus seinem Elternhaus entfernt und damit Schuld auf sich geladen.
Er habe sich auf den Weg gemacht, sei dann aber zurückgekehrt. Sein Vater habe die Arme ausgebreitet und sich gefreut, dass sein Sohn wieder da war. Der Bischof deutete dieses Gleichnis für die Jugendlichen: „Nicht jeder von uns hat immer Lust auf Gottesdienst, schon gar nicht am Sonntagmorgen. Wer kommen will, der kommt. Wer nicht kommt, ist deshalb nicht von Gott verdammt. Macht kein Thema daraus, kommt einfach. Tut es, wie ihr auch das Tischgebet sprecht. Es gehört zum Christenleben dazu. Im Gottesdienst erhalten wir immer wieder den Impuls: Gott hat mich noch lieb.“

Sarah Wrenger